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Abschlagsmarkierungen

Abschlagsmarkierungen sind die zwei Marken, die den Bereich begrenzen, von dem du deinen ersten Schlag auf einem Loch spielen musst.

Die Abschlagsmarkierungen, oft Tee-Marken genannt, stehen links und rechts am Beginn jeder Bahn. Zwischen ihnen und zwei Schlägerlängen dahinter liegt der Abschlagbereich, aus dem dein Ball starten muss. Deine Füße dürfen außerhalb stehen, der Ball nicht. Die Farben der Marken zeigen, für wen der Abschlag gedacht ist: Gelb und Rot sind in Deutschland üblich für Herren und Damen, dazu kommen oft Weiß, Blau oder Grün für weitere Positionen. Welche Farbe für dich gilt, regelt die Platzreife-Bescheinigung, dein Handicap oder die Ausschreibung des Wettspiels.

In der Praxis wechselst du mit der Farbe die Bahnlänge und damit die Schwierigkeit. Ein Beispiel: Auf einem Par 4 spielst du von Gelb aus 340 Meter, von Weiß hinten sind es 385. Dieselbe Bahn fühlt sich wie ein anderes Loch an. Bei Turnieren steht in der Ausschreibung, von welchen Marken gespielt wird. Im Freundschaftsspiel gilt die Vereinbarung im Flight. Achte beim Aufteen darauf, dass du wirklich hinter der gedachten Linie der beiden Marken spielst, nicht davor. Auf der Scorekarte findest du die Längen pro Abschlagsfarbe.

Typischer Fehler ist das Spielen von vor den Marken oder aus der falschen Farbe. Im Zählspiel kostet das zwei Strafschläge, im Lochspiel kann der Gegner die Wiederholung verlangen. Auch Missverständnis: Viele glauben, die Linie der Marken sei die vordere Grenze — tatsächlich darfst du bis zwei Schlägerlängen dahinter aufteen. Nutze diese Tiefe, wenn der Bereich zwischen den Marken ausgetreten ist. Die Details zum Aufbau einer Bahn erklärt der Begriff Abschlag.

Häufige Fragen

Was bedeuten die Farben der Abschlagsmarken?

Die Farben zeigen, von wo aus welche Spielergruppe startet. In Deutschland sind Gelb für Herren und Rot für Damen üblich, dazu kommen oft Weiß, Blau oder Grün für weitere Positionen weiter hinten oder vorne. Jede Farbe ändert die Bahnlänge und damit die Schwierigkeit — die genauen Meter je Farbe findest du auf der Scorekarte.

Wie weit hinter den Markierungen darf ich aufteen?

Bis zu zwei Schlägerlängen hinter der gedachten Linie zwischen den beiden Marken. Viele glauben, die Marken seien die hintere Grenze — das stimmt nicht. Diese Tiefe ist praktisch, wenn der Boden zwischen den Marken ausgetreten oder uneben ist.

Was passiert, wenn ich von vor den Marken abspiele?

Im Zählspiel kostet das zwei Strafschläge, und du musst den Schlag wiederholen. Im Lochspiel darf dein Gegner die Wiederholung verlangen, muss es aber nicht. Kontrolliere also vor jedem ersten Schlag kurz, wo die Marken stehen — besonders nach Ummarkierungen, die im Laufe der Saison vorkommen.