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Ballziellinie

Die Ballziellinie ist die gedachte Linie vom Ball zum Ziel, auf der der Ball fliegen oder rollen soll.

Die Ballziellinie ist die Grundlage jeder Ausrichtung im Golf. Sie verläuft vom Ball direkt auf dein Ziel, sei es die Fahne, die Mitte des Fairways oder ein Baum am Horizont. Zu ihr parallel richtest du Füße, Hüfte und Schultern aus, die sogenannte Körperlinie. Der Schläger wird dagegen rechtwinklig auf die Ballziellinie ausgerichtet, denn er schickt den Ball auf den Weg. Wer Ballziellinie und Körperlinie verwechselt, zielt mit den Füßen aufs Ziel und steht zwangsläufig zu weit rechts. Das ist der Klassiker unter den Ausrichtungsfehlern.

In der Praxis hilft ein einfacher Ablauf: Stell dich hinter den Ball, suche die Linie zum Ziel und fixiere ein Zwischenziel wenige Schritte vor dem Ball, etwa ein Blatt oder einen hellen Grashalm. Richte die Schlagfläche auf dieses Zwischenziel aus, dann erst deinen Stand. Ein Beispiel: Auf einem Dogleg nach links wählst du als Ballziellinie nicht die Fahne, sondern den rechten Fairwayrand, von dem aus der Ball in die Kurve arbeiten kann. Beim Putt läuft dasselbe Prinzip in klein: Linie lesen, Punkt vor dem Ball suchen, Schlagfläche ausrichten.

Typisches Missverständnis ist, die Ballziellinie mit der Ziellinie im Regelwerk zu vermengen. Die Ballziellinie ist deine geplante Flug- oder Rollbahn, die Ziellinie im Regelsinn die Linie, auf die der Ball tatsächlich gespielt wird, etwa beim Erkennen eines unerlaubten Stehens auf der Puttlinie eines Mitspielers. Beim Training lohnt es sich, einen Schläger oder einen Stab auf den Boden zu legen, der parallel zur Ballziellinie zeigt. So bekommst du ein ehrliches Bild deiner Ausrichtung, statt dich auf das Gefühl zu verlassen.

Häufige Fragen

Wie richte ich mich ohne Hilfsmittel richtig auf das Ziel aus?

Stell dich hinter den Ball, lege die Linie zum Ziel gedanklich fest und suche dir ein Zwischenziel wenige Schritte vor dem Ball, etwa ein Blatt oder einen hellen Grashalm. Richte zuerst die Schlagfläche exakt auf diesen Punkt aus und baue dann deinen Stand darum auf. So landest du zuverlässig auf der Ballziellinie, statt dich nur auf dein Gefühl zu verlassen.

Woran erkenne ich, dass ich falsch ziele?

Der Klassiker: Du richtest die Füße direkt aufs Ziel aus und stehst dadurch zwangsläufig zu weit rechts, weil die Körperlinie parallel zur Ballziellinie laufen muss, nicht auf sie zu. Beim Training hilft ein auf den Boden gelegter Schläger oder Stab parallel zur Ballziellinie, der dir ein ehrliches Bild deiner Ausrichtung liefert. Auch wiederkehrende Fehlschläge in dieselbe Richtung sind ein deutliches Warnsignal.

Ist die Ballziellinie dasselbe wie die Ziellinie im Regelwerk?

Nein, das sind zwei verschiedene Dinge. Die Ballziellinie ist deine geplante Flug- oder Rollbahn, also ein reines Ausrichtungs- und Technikthema. Die Ziellinie im Regelsinn beschreibt dagegen die Linie, auf der der Ball tatsächlich gespielt wird, und spielt etwa eine Rolle, wenn jemand auf der Puttlinie eines Mitspielers steht.