ZUM INHALT SPRINGEN
GolfRanger
Startseite / Golfbegriffe / Driving Distance

Driving Distance

Die Driving Distance ist die Weite deines Abschlags, gemessen vom Tee bis zu der Stelle, an der der Ball zur Ruhe kommt.

Die Driving Distance ist die bekannteste Weiten-Statistik im Golf. Sie setzt sich aus zwei Teilen zusammen: der Flugweite, also der Distanz bis zum ersten Aufsetzen, und dem anschließenden Roll. Beim Drive mit dem Driver zählt beides zusammen. Wie weit ein Abschlag tatsächlich fliegt, hängt von Schlägerkopfgeschwindigkeit, Treffpunkt auf der Schlagfläche und den Platzbedingungen ab. Auf festem, trockenem Fairway kommen schnell zwanzig Meter Roll dazu, auf nassem Boden bleibt der Ball fast stecken. Profis spielen in einer anderen Größenordnung als Amateure, das ist normal und kein Maßstab für deine Runde.

Ein ehrliches Beispiel aus der Praxis: Du schlägst deinen Drive auf einem ebenen Par 4, der Ball fliegt etwa 200 Meter und rollt weitere 20 aus — deine Driving Distance liegt bei 220 Metern. Ein Mitspieler trifft den Ball dünner, fliegt nur 170 Meter, landet aber mittig auf dem Fairway, während dein Ball im Rough liegt. Wer von euch beiden besser dran ist, entscheidet die Lage, nicht die Zahl. Wer seine Distanz steigern will, arbeitet auf der Driving Range an Treffpunkt und Schwunggeschwindigkeit, statt einfach fester zuzuschlagen.

Das größte Missverständnis ist die Gleichung „weit gleich gut". Eine hohe Driving Distance hilft nur, wenn der Ball spielbar bleibt. Wer auf jeder Bahn die maximale Weite sucht, landet häufiger im Aus, im Bunker oder hinter Bäumen und verspielt den Vorteil mit dem nächsten Schlag. Für das Ergebnis zählt die Kombination aus Länge und Lage. Ein kontrollierter Abschlag von 200 Metern auf dem Fairway schlägt einen unkontrollierten von 240 Metern im tiefen Rough fast immer.

Häufige Fragen

Wie messe ich meine Driving Distance richtig?

Miss vom Tee bis zu der Stelle, an der der Ball zur Ruhe kommt — Flugweite plus Roll. Bedenke dabei die Bedingungen: Auf festem, trockenem Fairway kommen schnell zwanzig Meter Roll dazu, auf nassem Boden bleibt der Ball fast stecken. Eine ehrliche Durchschnittsweite aus mehreren Runden ist aussagekräftiger als dein bester Drive aller Zeiten.

Hilft eine höhere Driving Distance automatisch für einen besseren Score?

Nein, die Gleichung „weit gleich gut" ist das größte Missverständnis im Golf. Eine hohe Weite hilft nur, wenn der Ball spielbar bleibt — ein unkontrollierter Abschlag von 240 Metern im tiefen Rough ist schlechter als ein kontrollierter von 200 Metern auf dem Fairway. Für das Ergebnis zählt die Kombination aus Länge und Lage.

Wie kann ich meine Driving Distance steigern?

Arbeite an Treffpunkt und Schwunggeschwindigkeit, statt einfach fester zuzuschlagen. Ein Ball aus der Mitte der Schlagfläche fliegt weiter als ein hart getroffener am Rand. Gezieltes Training auf der Driving Range und ein Check deines Setups bringen mehr als jede Kraftanstrengung — und der Ball bleibt eher auf dem Fairway.