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Flight

Ein Flight ist die Spielgruppe, die gemeinsam auf dem Platz unterwegs ist — üblich sind zwei bis vier Spieler.

Der Begriff kommt vom Turnierbetrieb: Die Turnierleitung teilt alle Teilnehmer in Flights ein und gibt jeder Gruppe eine eigene Startzeit. Die Flights folgen einander im Abstand von meist acht bis zehn Minuten, damit der Platzfluss stimmt. Auch in der Privatrunde spricht man vom Flight, wenn du mit Freunden oder fremden Mitspielern zusammengelegt wirst. Mehr als vier Spieler pro Gruppe sind regelwidrig, Fünfergruppen werden von Marshalls konsequent aufgelöst. Die Einteilung nach Handicap-Klassen sorgt bei Turnieren dafür, dass ungefähr gleich starke Spieler zusammen spielen.

In der Praxis läuft es so: Dein Turnier beginnt um 9:20 Uhr, auf der Startliste stehst du im dritten Flight an Abschlag eins. Ihr stellt euch zehn Minuten vorher am Tee ein, stellt euch gegenseitig vor und tauscht die Scorekarten, denn im Zählspiel zählt jeder Flightpartner für einen anderen. Während der Runde haltet ihr Kontakt zur Gruppe vor euch — wer den Anschluss verliert, riskiert eine Verwarnung wegen zu langsamen Spielens. Bei Platzmeisterschaften starten die besten Flights am Finaltag zuletzt, damit die Spitze zusammen spielt.

Typische Missverständnisse gibt es zwei. Erstens: Flight ist keine Wettspielart, sondern nur die Zusammensetzung der Gruppe — was ihr spielt, entscheidet die Ausschreibung. Zweitens: Ein eigener Wunsch-Flight ist im Turnier kein Anspruch. Nur bei Privatrunden kannst du dir die Mitspieler frei aussuchen. Den Sonderfall der kleinen Gruppe beschreibt der Dreier-Flight, der besonders an ruhigen Zeiten schnell unterwegs ist.

Häufige Fragen

Wie viele Spieler dürfen in einem Flight sein?

Maximal vier — Fünfergruppen sind regelwidrig und werden von Marshalls konsequent aufgelöst. Üblich sind zwei bis vier Spieler, wobei der Dreier-Flight besonders an ruhigen Zeiten flott unterwegs ist. Im Turnier teilt die Leitung die Flights ein und gibt jeder Gruppe eine eigene Startzeit.

Kann ich mir im Turnier meine Flightpartner aussuchen?

Nein, im Turnier entscheidet die Startliste, ein Wunsch-Flight ist kein Anspruch. Oft werden die Gruppen nach Handicap-Klassen zusammengestellt, damit ungefähr gleich starke Spieler gemeinsam gehen. Nur in der Privatrunde suchst du dir deine Begleitung frei aus.

Was hat der Flight mit dem Spieltempo zu tun?

Die Flights folgen einander im Abstand von meist acht bis zehn Minuten, damit der Platzfluss stimmt. Verliert deine Gruppe den Anschluss an den Flight vor euch, riskiert ihr eine Verwarnung wegen zu langsamen Spielens. Hilfreich ist Ready Golf: Wer bereit ist, schlägt, statt starr auf die Reihenfolge zu warten — das hält die ganze Gruppe im Takt.