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Freier Drop

Der freie Drop ist das straflose Aufnehmen und Droppen des Balls aus einer störenden Situation.

Der freie Drop ist die Erleichterung ohne Strafschlag. Du bekommst ihn, wenn eine abnorme Platzbedingung dein Spiel stört: Boden in Ausbesserung, vorübergehendes Wasser nach Regen, unbewegliche Hindernisse wie Wege, Sprinklerköpfe oder Kontrollboxen. Auch Tierlöcher und eingebettete Bälle im allgemeinen Bereich berechtigen zur Erleichterung. Du legst den nächsten Bezugspunkt fest und dropst innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zum Loch. Der Ball bleibt im selben Bereich des Platzes.

In der Praxis läuft das so: Dein Ball liegt auf dem Weg neben dem Fairway. Du suchst den nächstgelegenen Punkt, an dem der Weg weder Stand noch Schwung stört. Von dort misst du eine Schlägerlänge und dropst in diesen Bereich. Kostet dich nichts, außer einem kurzen Halt. Wichtig ist der Begriff „nächster Punkt": Er ist selten der schönste Punkt, sondern der nächste, der die Störung beseitigt. Du darfst nicht Richtung Grün wandern, bis die Lage gefällt.

Typischer Fehler ist das Droppen an der falschen Stelle oder das Platzieren statt Droppen. Der Ball muss aus Kniehöhe fallen gelassen werden. Wer die Prozedur falsch macht, riskiert Strafschläge wegen Spielens vom falschen Ort. Die Details der Erleichterungsregeln sind im Regelwerk unter Regel 16 zusammengefasst. Mehr zum Umgang auf dem Platz steht in den häufigen Fragen.

Häufige Fragen

Aus welcher Höhe lasse ich den Ball beim freien Drop fallen?

Der Ball muss aus Kniehöhe fallen gelassen werden, weder aus Schulterhöhe noch gezielt platziert. Wer den Ball legt statt droppt, macht die Prozedur falsch und riskiert Strafschläge wegen Spielens vom falschen Ort. Kniehöhe heißt: aufrecht stehen, Arm ausgestreckt, loslassen.

Was ist der Unterschied zwischen freiem Drop und Unspielbar-Erklärung?

Der freie Drop kostet keinen Schlag und setzt eine abnorme Platzbedingung oder ein Hindernis voraus. Liegt dein Ball einfach nur schlecht, etwa im dichten Busch, hilft nur das Unspielbar-Erklären — das kostet immer einen Strafschlag, gibt dir aber freiere Optionen. Kurz gesagt: Störung von außen heißt gratis, schlechte Lage heißt zahlen.

Was ist der nächste Bezugspunkt beim freien Drop?

Das ist der nächstgelegene Punkt zu deiner Balllage, an dem die Störung weder Stand noch Schwung behindert. Er ist selten der schönste Punkt, sondern schlicht der nächste — du darfst nicht solange Richtung Grün wandern, bis dir die Lage gefällt. Von dort aus misst du eine Schlägerlänge ab und dropst in diesen Bereich.