ZUM INHALT SPRINGEN
GolfRanger
Startseite / Golfbegriffe / Künstliche Hilfsmittel

Künstliche Hilfsmittel

Künstliche Hilfsmittel sind alle Gegenstände und Vorrichtungen, die dir beim Spielen helfen könnten und nach den Golfregeln nicht zur erlaubten Ausrüstung gehören.

Das Regelwerk behandelt das Thema unter dem Stichwort Ausrüstung und zieht eine klare Grenze: Erlaubt ist, was im Regelwerk ausdrücklich zugelassen ist, alles andere ist während der Runde verboten. Dazu zählen etwa Schwunghilfen und Trainingsgeräte, spezielle Handschuhe mit Griffverstärkung oder Messgeräte mit verbotenen Zusatzfunktionen. Erlaubt sind dagegen ganz normale Dinge wie Tees, Ballmarker, Pitchgabel oder ein Distanzmessgerät ohne Slope-Funktion. Wer in einem Wettspiel ein verbotenes Hilfsmittel benutzt, riskiert die Disqualifikation. Die Details legt das Regelwerk fest, Ergänzungen können in den Platzregeln der Anlage stehen.

In der Praxis ist der häufigste Fall der Entfernungsmesser. Ein Beispiel: Du nutzt einen Laser mit Slope-Funktion, die die Hanglage in eine „spielt wie"-Distanz umrechnet. Im Turnier ist das nur erlaubt, wenn die Funktion komplett ausgeschaltet ist. Ein Mitspieler sieht den eingeschalteten Modus, meldet es, und die Runde ist für dich gelaufen. Auch beliebt: der Griff-Trainer, der im Trainingsbag steckt und vor der Runde als Aufwärmhilfe dient. Benutzt du ihn zwischen den Löchern als Schwungstütze, ist das bereits ein Verstoß.

Das größte Missverständnis ist die Vermutung, das Verbot gelte nur für Profis. Es gilt in jedem zählenden Wettspiel, auch im Clubturnier am Sonntag. Auf der Driving Range darfst du dagegen mit jeder Trainingshilfe arbeiten, die dir hilft — dort ist kein Spiel im Gange. Wenn du unsicher bist, ob ein Gerät erlaubt ist, frag vor der Runde im Sekretariat nach. Das kostet eine Minute und erspart dir Ärger auf der Scorekarte.

Häufige Fragen

Darf ich meinen Entfernungsmesser im Turnier benutzen?

Grundsätzlich ja, aber mit einer wichtigen Einschränkung: Zusatzfunktionen wie die Slope-Berechnung, die Hanglagen in eine angepasste Distanz umrechnet, müssen komplett ausgeschaltet sein. Nutzt du so eine Funktion im zählenden Wettspiel, riskierst du die Disqualifikation — auch im kleinen Clubturnier am Sonntag.

Wo genau verläuft die Grenze zwischen erlaubter Ausrüstung und verbotenem Hilfsmittel?

Erlaubt ist, was das Regelwerk ausdrücklich zulässt: Tees, Ballmarker, Pitchgabel, normale Distanzmessgeräte. Verboten während der Runde sind Schwung- und Trainingshilfen, Spezial-Handschuhe mit Griffverstärkung und Geräte mit unerlaubten Messfunktionen. Bei Unsicherheit frag vor der Runde im Sekretariat nach — das kostet eine Minute und erspart dir Ärger auf der Scorekarte.

Gilt das Verbot künstlicher Hilfsmittel auch beim Training auf der Range?

Nein, auf der Driving Range darfst du mit jeder Trainingshilfe arbeiten, die dir hilft — dort ist kein Spiel im Gange. Das Verbot greift nur während der gespielten Runde, also auch schon bei der Aufwärmhilfe zwischen zwei Löchern. Wer den Griff-Trainer vor der Runde nutzt und danach in die Tasche packt, macht alles richtig.