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Majors

Die Majors sind die vier bedeutendsten Turniere im professionellen Golf der Herren.

Die vier Majors bilden den sportlichen Gipfel des Golfsports: das Masters Tournament in Augusta, die PGA Championship, die U.S. Open und die Open Championship, oft einfach „British Open" genannt. Wer eines dieser Turniere gewinnt, zählt zu den Großen der Sportart. Wer alle vier im Lauf der Karriere gewinnt, hat den Career Grand Slam geschafft — eine sehr kleine Gruppe von Spielern. Im Damengolf gibt es ebenfalls eine eigene Reihe von Major-Turnieren. Für das Preisgeld und die Rangliste haben die Majors das höchste Gewicht.

Für dich als Golfer sind die Majors vor allem Anschauungsunterricht. Ein Beispiel: Du schaust die Open Championship und siehst, wie Profis im Wind den Ball flach halten, mit wenig Loft spielen und den Punch statt des hohen Schlags wählen. Genau diese Entscheidungen lassen sich auf die eigene Runde übertragen. Auch das strategische Spiel auf schwierigen Bahnen ist lehrreich: Profis zielen oft weg von der Fahne auf die sichere Seite des Grüns, statt jedes Flagge anzugreifen.

Ein weit verbreitetes Missverständnis: Die Majors sind keine Serie mit Gesamtwertung. Jedes Turnier steht für sich, es gibt keinen Major-Pokal für den besten Spieler über alle vier. Und der Begriff wird gern inflationär gebraucht — nur die genannten vier Turniere zählen offiziell dazu. Wer die Termine im Kalender markiert, kann die Übertragungen gezielt als Lehrmaterial nutzen.

Häufige Fragen

Welche vier Turniere zählen zu den Majors?

Das sind das Masters Tournament in Augusta, die PGA Championship, die U.S. Open und die Open Championship, oft einfach British Open genannt. Nur diese vier Turniere zählen offiziell dazu, auch wenn der Begriff gern inflationär gebraucht wird. Im Damengolf gibt es eine eigene Reihe von Major-Turnieren.

Gibt es eine Gesamtwertung über alle vier Majors?

Nein, die Majors sind keine Serie mit gemeinsamer Wertung, jedes Turnier steht für sich. Es gibt keinen Pokal für den besten Spieler über alle vier Turniere eines Jahres. Als besondere Leistung gilt der Career Grand Slam: Wer alle vier Majors im Lauf seiner Karriere gewinnt, gehört zu einer sehr kleinen Gruppe.

Was kann ich als Amateur beim Zuschauen der Majors lernen?

Die Majors sind Anschauungsunterricht: Du siehst, wie Profis im Wind den Ball flach halten und den Punch statt des hohen Schlags wählen. Lehrreich ist auch das Spielmanagement, etwa wenn die Fahne nicht angegriffen, sondern die sichere Seite des Grüns angepeilt wird. Genau diese Entscheidungen kannst du auf deine eigene Runde übertragen.