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USGA

Die USGA ist der amerikanische Golfverband, der zusammen mit dem R&A die Golfregeln weltweit herausgibt.

Die Abkürzung steht für United States Golf Association. Der Verband wurde 1894 gegründet und ist für den Golfsport in den USA und Mexiko zuständig. Für dich als Golfer in Deutschland ist die USGA vor allem über zwei Dinge präsent: das Regelwerk und das Vorgabensystem. Gemeinsam mit dem Royal and Ancient aus St. Andrews pflegt sie die offiziellen Golfregeln, die weltweit gelten, auch auf deinem Heimatplatz. Dazu richtet sie eigene Meisterschaften aus, darunter die US Open.

Am meisten USGA steckt in deiner Scorekarte, ohne dass du es merkst. Das System aus Course Rating und Slope-Wert, mit dem die Schwierigkeit eines Platzes vermessen wird, stammt aus dem USGA-Modell. Die Zahlen auf der Karte sagen dir, wie schwer der Platz für einen Scratch-Spieler und für einen Bogey-Spieler ist. Daraus errechnet sich deine Spielvorgabe für genau diesen Platz. Beispiel: Ein Par-72-Platz mit Rating 71,2 und Slope 128 spielt sich härter als einer mit Rating 69,8 und Slope 112, auch wenn das Par gleich ist.

Ein verbreitetes Missverständnis: Die USGA schreibt keine eigenen Regeln für Amerika. Regelwerk und das World Handicap System sind weltweit einheitlich, Deutschland ist über den DGV angeschlossen. Wer die USGA nur mit der US Open verbindet, übersieht, dass ihre Mess- und Regelarbeit jede deiner Runden direkt betrifft. Die praktische Auswirkung spürst du bei deinem Handicap und jeder Vorgabenberechnung.

Häufige Fragen

Gelten in den USA andere Golfregeln als in Deutschland?

Nein, das ist ein verbreitetes Missverständnis. Die USGA pflegt das Regelwerk gemeinsam mit dem Royal and Ancient aus St. Andrews, und diese Regeln gelten weltweit einheitlich, auch auf deinem Heimatplatz. Es gibt also keine amerikanische Sonderregel, die du auf einer USA-Runde erst lernen müsstest.

Was hat die USGA mit deiner Spielvorgabe auf der Scorekarte zu tun?

Mehr, als du denkst. Das System aus Course Rating und Slope-Wert, mit dem die Schwierigkeit deines Platzes vermessen wird, stammt aus dem USGA-Modell. Diese Zahlen auf deiner Scorekarte bestimmen, wie viele Schläge Vorgabe du auf genau diesem Platz bekommst. Deutschland ist über den DGV an dieses weltweite System angeschlossen.

Ist die USGA nur der Veranstalter der US Open?

Nein, die Meisterschaften sind nur der sichtbarste Teil. Der Verband wurde 1894 gegründet und ist für den Golfsport in den USA und Mexiko zuständig, ähnlich wie der DGV für Deutschland. Seine eigentliche Alltagswirkung erreichst du über das Regelwerk und das Handicap-System, das jede deiner Runden direkt betrifft.