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Backswing

Der Backswing ist der Rückschwung — die Bewegung, mit der du den Schläger nach hinten holst.

Der Backswing ist die erste Hälfte des Golfschwungs. Du führst den Schläger vom Ball weg nach hinten und oben, bis er am höchsten Punkt der Schwungbahn steht. In dieser Phase baust du die Spannung auf, die der Abschwung später in Schlägerkopfgeschwindigkeit umwandelt. Der Backswing entscheidet über Weite und Konsistenz: Ist die Position oben falsch, muss der Rest des Schwungs korrigieren — und Korrekturen kosten Präzision. Der gleiche Bewegungsablauf wird auch als Rückschwung bezeichnet, beide Begriffe meinen dasselbe.

In der Praxis gilt: langsam und kontrolliert zurück, dann erst beschleunigen. Beispiel: Du stehst an einem Par 3 über 140 Meter, Eisen 7 in der Hand. Du nimmst den Schläger mit den Schultern mit, die Hände bleiben ruhig, das Handgelenk winkelt sich erst im oberen Drittel an. Oben angekommen zeigt der Schläger Richtung Ziel, die linke Schulter steht unter dem Kinn. Aus dieser Ausgangslage fällt der Durchschwung fast von selbst. Wer dagegen mit den Händen reißt, landet oben in einer Position, aus der nur noch Glück hilft.

Der häufigste Fehler ist der zu schnelle, zu weite Backswing. Wer den Schläger über die Parallel-Position hinausreißt, verliert die Kontrolle über die Schlagfläche und produziert Slices und Tops im Wechsel. Auch das berühmte „Schlagen von oben" beginnt hier: Ein überhasteter Backswing provoziert einen überhasteten Abschwung. Die Abhilfe ist simpel: Nimm bewusst Tempo raus und verkürze den Schwung lieber um zehn Zentimeter. Ein kontrollierter dreiviertel-Backswing schlägt einen unkontrollierten vollen fast immer.

Häufige Fragen

Wie schnell sollte mein Rückschwung sein?

Langsam und kontrolliert zurück, beschleunigen darfst du erst im Abschwung. Ein ruhiger Backswing bringt den Schläger oben in eine saubere Ausgangslage, aus der der Durchschwung fast von selbst fällt. Wer mit den Händen reißt, landet oben in einer Position, aus der nur noch Glück hilft.

Ist ein längerer Backswing automatisch besser für mehr Weite?

Nein, im Gegenteil: Wer den Schläger über die Parallel-Position hinausreißt, verliert die Kontrolle über die Schlagfläche. Daraus entstehen Slice und Top im Wechsel. Verkürze den Schwung lieber um zehn Zentimeter — ein kontrollierter Dreiviertel-Backswing schlägt einen unkontrollierten vollen fast immer. Sauber aus dem Backswing kommt der Ball dann auch im Abschwung ans Ziel.

Was ist der Unterschied zwischen Backswing und Rückschwung?

Es gibt keinen — beide Begriffe meinen dieselbe Bewegung, mit der du den Schläger vom Ball weg nach hinten und oben führst. Backswing ist das englische Wort, Rückschwung das deutsche. In dieser Phase baust du die Spannung auf, die später in Schlägerkopfgeschwindigkeit umgewandelt wird.

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