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PGA

Die PGA ist der Berufsverband der Golfprofis — in vielen Ländern zugleich Ausbilder, Turnierveranstalter und Interessenvertretung.

Die Abkürzung steht für Professional Golfers' Association. Fast jedes Golfland hat eine eigene PGA, in Deutschland die PGA of Germany mit Sitz in St. Leon-Rot. Der Verband bildet Golflehrer aus, vergibt die Berufsbezeichnungen und organisiert Turnierserien. International bekannt ist vor allem die PGA of America, die große Wettbewerbe wie die PGA Championship ausrichtet. Daneben gibt es die LPGA als Pendant für die Damen.

Für dich als Golfer begegnet die PGA vor allem an zwei Stellen. Erstens beim Unterricht: Ein Teaching Pro mit PGA-Ausbildung hat eine geregelte, mehrjährige Qualifikation durchlaufen. Zweitens bei Turnieren: Die Tour-Strukturen, über die Profis Preisgelder und Ranglistenpunkte erspielen, hängen eng mit den PGA-Organisationen zusammen. Ein Beispiel aus dem Alltag: Du buchst eine Stunde beim Head Pro deiner Anlage — dessen Titel und Ausbildung laufen über den PGA-Rahmen.

Ein typisches Missverständnis ist die Gleichsetzung von PGA und PGA Tour. Die PGA Tour ist ein eigenständiger Veranstalter der amerikanischen Profitour und nicht identisch mit der PGA of America. Auch der USGA ist etwas anderes: Der Verband der Vereinigten Staaten kümmert sich um Regeln und Handicaps, nicht um die Interessen der Berufsspieler. Für deinen Alltag zählt vor allem eines: Das PGA-Logo beim Pro ist ein Qualitätsmerkmal für Ausbildung und Unterricht.

Häufige Fragen

Was bedeutet das PGA-Logo bei meinem Golflehrer?

Ein Teaching Pro mit PGA-Ausbildung hat eine geregelte, mehrjährige Qualifikation durchlaufen und trägt eine anerkannte Berufsbezeichnung. In Deutschland läuft diese Ausbildung über die PGA of Germany. Für dich ist das Logo ein verlässliches Qualitätsmerkmal, wenn du Unterricht buchst.

Ist die PGA dasselbe wie die PGA Tour?

Nein, das ist ein verbreitetes Missverständnis. Die PGA ist der Berufsverband der Golfprofis und kümmert sich um Ausbildung und Interessenvertretung, die PGA Tour ist dagegen ein eigenständiger Veranstalter der amerikanischen Profitour. Auch die USGA ist etwas anderes: Sie kümmert sich um Regeln und Handicaps, nicht um die Interessen der Berufsspieler.

Merke ich als Amateur überhaupt etwas von der PGA?

Ja, an zwei Stellen ganz praktisch. Erstens beim Unterricht: Der Head Pro deiner Anlage hat seinen Titel und seine Ausbildung über den PGA-Rahmen erworben. Zweitens bei Turnieren: Die Tour-Strukturen, über die Profis Preisgelder und Ranglistenpunkte erspielen, hängen eng mit den PGA-Organisationen zusammen und liefern die Wettbewerbe, die du im Fernsehen siehst.