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Preisgeld

Preisgeld ist das Geld, das Profis bei einem Turnier für ihre Platzierung ausgezahlt bekommen.

Preisgeld ist die wirtschaftliche Basis des Profi-Golfs. Jedes Turnier auf einer Tour stellt eine Gesamtsumme zur Verfügung, die nach einem festen Schlüssel auf die platzierten Spieler verteilt wird. Der Sieger erhält den größten Anteil, dahinter sinken die Beträge gestaffelt bis zu einer festgelegten Platzierung. Wer den Cut verpasst, geht meist leer aus. Amateure dürfen kein Preisgeld annehmen, ohne ihren Amateurstatus zu verlieren — deshalb spielen sie bei offenen Turnieren nur um Ehre und Titel. Die genauen Regeln zum Amateurstatus legen die nationalen Verbände fest.

In der Praxis funktioniert das so: Ein Playing Pro meldet sich für ein Turnier mit einer Ausschreibung an. Nach zwei Runden wird der Cut gezogen, meist die besten 65 Spieler spielen das Wochenende. Er schafft den Cut knapp, beendet das Turnier auf Platz 20 und erhält den entsprechenden Anteil. Von diesem Geld bestreitet er Reisen, Trainer und Caddie. Erst ab den oberen Rängen der großen Touren wird Preisgeld zu einem Einkommen, von dem man gut leben kann. Die Rangliste der Verdienste, die Money List, entscheidet über Tourkarten und Einladungen.

Ein verbreitetes Missverständnis ist der Vergleich mit Amateur-Turnieren. Bei deinem Clubturnier oder anderen Wettspielen gibt es Sachpreise und Pokale, aber kein Geld — und das aus gutem Grund: Schon das Annehmen von Preisgeld über kleinen Schwellen gefährdet den Amateurstatus. Wer mit dem Gedanken spielt, als Pro anzutreten, sollte die Regeln zum Statuswechsel kennen, denn die Rückkehr in den Amateurstatus ist langwierig. Für die meisten Golfer bleibt Preisgeld etwas, über das man am Sonntagabend im Fernsehen staunt.

Häufige Fragen

Darf ich als Amateur bei einem Turnier Preisgeld annehmen?

Nein — wer als Amateur Preisgeld über den erlaubten kleinen Schwellen annimmt, gefährdet seinen Amateurstatus. Deshalb gibt es bei Amateur-Wettspielen nur Sachpreise, Pokale und Gutscheine. Die genauen Grenzen und Regeln zum Amateurstatus legen die nationalen Verbände fest; im Zweifel frag vor der Anmeldung bei deinem Club nach.

Wie wird das Preisgeld bei einem Profi-Turnier verteilt?

Jedes Turnier stellt eine Gesamtsumme bereit, die nach einem festen Schlüssel auf die platzierten Spieler aufgeteilt wird. Der Sieger bekommt den größten Anteil, dahinter sinken die Beträge gestaffelt bis zu einer festgelegten Platzierung. Wer den Cut verpasst, geht in der Regel leer aus.

Kann ein Profi allein vom Preisgeld leben?

Nur die besten Spieler der großen Touren verdienen nennenswerte Summen. Auf kleineren Touren decken die Platzierungen oft kaum die Kosten für Reisen, Trainer und Caddie — viele Playing Pros finanzieren sich zusätzlich über Sponsoren oder Unterricht. Die Rangliste der Verdienste entscheidet am Saisonende über Tourkarten und Einladungen.