ZUM INHALT SPRINGEN
GolfRanger
Startseite / Golfbegriffe / Forward Press

Forward Press

Der Forward Press ist eine kleine Vorwärtsbewegung der Hände Richtung Ziel unmittelbar vor dem Schwung.

Beim Forward Press schiebst du die Hände in der Ansprechposition minimal in Richtung Ziel, bevor der Schläger zurückgenommen wird. Dadurch liegt der Schaft leicht nach vorn geneigt, die Hände führen den Schlägerkopf. Die Bewegung dient zwei Zwecken: Sie löst die Starre im Set-Up und gibt dem Schwung einen fließenden Start, und sie verändert den effektiven Loft des Schlägers. Vor allem im kurzen Spiel und beim Putt ist die Technik verbreitet, weil sie einen kontrollierten, leicht abwärts gerichteten Treffmoment fördert.

In der Praxis sieht das so aus: Du stehst vor einem Chip über zehn Meter auf eine leicht erhöhte Lochposition. Bevor du den Wedge zurücknimmst, drückst du die Hände eine Handbreit Richtung Ziel und lässt den Schwung direkt daraus ablaufen. Der Ball startet niedriger, rollt früher und bleibt kontrollierbar. Ähnlich funktioniert es auf dem Grün: Ein dezenter Press vor dem Putt hilft vielen Spielern, die erste Bewegung des Putters ruhig und ohne Ruck auszulösen.

Typischer Fehler ist das Übertreiben. Wer die Hände weit nach vorn drückt, verändert die Schlagfläche so stark, dass der Ball zu flach startet oder die Leading Edge im Boden hängen bleibt. Der Press soll spürbar bleiben, nicht sichtbar dominant. Ein weiteres Missverständnis: Der Forward Press ist kein Muss, sondern ein Werkzeug. Wenn dein Take Away ohnehin ruhig startet, brauchst du ihn nicht. Teste ihn auf der Chipping Area, bevor er auf den Platz wandert.

Häufige Fragen

Wie stark darf der Forward Press ausfallen?

So dezent, dass er eher spürbar als sichtbar ist — etwa eine Handbreit Richtung Ziel. Drückst du die Hände zu weit nach vorn, startet der Ball zu flach oder die Vorderkante des Schlägers bleibt im Boden hängen. Der Press soll nur die Starre lösen und den Schwungstart glätten, nicht die Schlagfläche verstellen.

Brauche ich den Forward Press unbedingt?

Nein, er ist ein Werkzeug, kein Muss. Wenn deine erste Bewegung im Rückschwung ohnehin ruhig und ohne Ruck startet, brauchst du ihn nicht. Teste ihn auf der Chipping Area und beim Putten, bevor er mit auf den Platz wandert.

Bei welchen Schlägen lohnt sich der Forward Press am ehesten?

Vor allem im kurzen Spiel: beim Chip mit dem Wedge fördert er einen kontrollierten, leicht abwärts gerichteten Treffmoment, sodass der Ball niedriger startet und früher rollt. Viele Spieler nutzen ihn auch vor dem Putt, um den Schläger ruhig auszulösen. Im langen Spiel ist er Geschmackssache und kann dort eher stören.